Auch dieses Jahr ging der TV Nidau wieder auf die Bretter. Es war Freitagabend, der 18.03.2011 als sich die Turnerschar am Bahnhof Bern versammelte. Von dort aus ging es mit Zug und Jasskarten weiter Richtung Visp, um dann mit dem Postauto den Rest der Strecke bis nach Bürchen zu bewältigen. Ich schreibe mit Absicht bewältigen, denn die Kurvige Strecke war nicht jedermanns Sache…

Skiweekend 2011 Skiweekend 2011

Nicht mit dem Zug war unser OTU mit Helfergespändli Mona unterwegs. Sie nahmen das Auto und einen grossen Teil unseres Gepäcks sowie die ersten Nahrungsmittel für den ersten Abend mit. Dieser war dann auch gemütlich geplant. Ein Spaghetti Plausch mit einem guten Glas Wein, Diskussionen über die verschiedensten Themen (ob diese sinnvoll waren sei dahingestellt - lustig waren sie auf alle Fälle), ein paar Spielrunden wie zum Beispiel „Meiern“ sowie einen abschliessenden Jass war angesagt. Der Fairness halber muss ich hier meine Sekretärin und unsere Zukunftshoffnung Mona erwähnen: sie fegten den Präsidenten und sein Vize mit einem klaren Sieg vom Tisch…das rief nach einer Revanche…

Skiweekend 2011

Der nächste morgen lief dann ruhig an. Während sich der grosse Teil mit wach werden beschäftigte, gingen zwei unserer Helferlein einkaufen. Liebe Leser, das war Entertainment pur!!! Stellt euch mal vor, der Chef der CS und der Chef der UBS gehen zusammen einkaufen à zwei Meinungen, ein Lebensmittelgeschäft. Während also Lorenz und Simone sich nicht einig waren was Einkaufen, war der Rest im Haus am warten….und warten…und warten… Als sie dann zurück kamen, dürft ihr dreimal raten wer unter den Meinungsverschiedenheiten (15 oder 10 Joghurts? Bio oder Normal Milch und und und) am meisten Leiden durfte!? Richtig, der Rest durfte nämlich statt leckerem Delikatessen Trockenfleisch, Salami essen…das hat noch ein Nachspiel ;-)

Etwas vor dem Mittag ging es dann auf die Bretter. Leider war das Wetter nicht so toll. Entsprechend länger fiel der Aufenthalt beim Mittagessen aus. Besser gesagt, das Essen zog sich bis zur Rückfahrt Richtung Unterkunft hin. Einige bissen sich aber trotzdem durch den Nebel und kamen auch wieder heil zurück.

Am Abend war das traditionelle Fondue angesagt. Hier gab es mehr als genug. Wenn ihr die Bildergalerie anschaut, seht ihr was das Resultat war. Ich war gerade gemütlich mit meiner treuen Gehilfin (nicht zu verwechseln mit Gemahlin) Jasi beim Abwasch (das waren wir den Arbeitstieren Sepp und Dani welche sonst immer schauten dass der Tisch gedeckt und der Abwasch gemacht ist, schuldig), als wir nach ca. 20min. bemerkten, dass es eben seit ca. 20min. Totenstill ist. Ein Blick um die Ecke zeigte uns das süsse Bild eines schlafenden Haufens. Turner können so niedlich sein :-)

Nachdem sich die Menge dann aber wieder aufgerichtet hat, waren noch ein paar gemütliche Spielrunden angesagt. Unter anderem mit der Revanche im Jassen. Und dieses Mal haben wir den Mädels auch gezeigt dass Jassen doch eigentlich eine Männerwelt ist :-)

Am nächsten morgen war dann nochmals Piste angesagt. Nach ausgezeichnetem Frühstück und dem Aufräumen unserer Unterkunft ging es ab in den Schnee. Das Wetter spielte diesmal mit und wir konnten den Tag nochmals voll ausnutzen.

Um 15:00h ging es langsam Richtung Heimat. Ein kleiner Schlummertrunk, die Kurvige Talfahrt im Postauto, die gemütlichere Fahrt im Zug mit Jass und dann schlussendlich der Abschied in Bern wo wir uns alle nach Hause verteilten.

Merci vielmau allen für das tolle Weekend. Wieder einmal konnten wir gemeinsam lachen und hatten es einfach gut. Besonders grosses Danke an Pasci, welche das Tip Top Organisiert hat, an unsere „Home Daddys“ Dani und Sepp welche mit ihrer Väterlichen Art immer geschaut haben dass es uns gut geht, an Teeny Mona für ihre Unbeschwertheit, an die Chaotentruppe Simone und Lorenz für ihre geniale Unterhaltung, an meine Sekretärin Jasi für ihren Einsatz dass es dem Presi meist gut geht (du weißt, es gibt noch Steigerung) und natürlich an unseren Krawallbruder Zimpu der mein iPhone geschlissen hat.

Äs fägt mit öich und i fröie mi uf meh im 2011!

Samuel Morgenthaler